Technische Hilfsmittel im Alter
Gesundheitliche Einschränkungen und fehlende Mobilität bedeuten für viele ältere Menschen eine Tagespflege oder Ganztagsbetreuung im Pflegeheim. Wie technische Hilfsmittel dazu beitragen können, dass ältere Menschen möglichst lange selbständig zu Hause leben können, erforscht die TU Chemnitz. In einem einzigartigen Projekt namens Plusraum hat das Unternehmen vor fünf Jahren begonnen, alltägliche Abläufen als auch Notfall-Simulationen zu simulieren. Zum Beispiel beim nächtlichen Toilettengang: Sensoren aktivieren das Beleuchtungssystem, und die Toilette passt ihre Höhe dem gerade aufgestandenen Bewohner an. Andere Studien widmen sich der Einrichtung einer barrierefreien Küche oder der digitaler Systeme zur Erinnerung der Medikamenteneinnahme. Denn eine stationäre Pflege kostet die Gemeinschaft viel mehr als ambulante Pflege, so dass es auch gesamtwirtschaftlich sinnvoll ist, wenn die Senioren so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben. faz
Gefälschte Job-Inserate im Netz
Die neuste Masche internationaler Betrügerbanden: In Online-Jobbörsen werden gefälschte Stellenanzeigen geschaltet. Das Ziel: Bewerber ausspionieren, ihre Identitäten klauen oder sie für eine vermeintliche Vermittlung abkassieren. Kai Fain, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Compliance, berichtet von mehreren Hundert Fällen in Deutschland. Die Dunkelziffer sei sogar noch höher, die Tendenz steigend. heise
94-jähriger Erfinder der Lithium-Ionen-Akkus entwickelt neue Schnelllade-Technologie
John Goodenough, 94-jähriger Miterfinder der Lithium-Ionen-Akkus, hat an der Universität Texas eine neue Schnelllade-Technologie erfunden. Diese soll günstigere und haltbarerer Akkus für Smartphones, mobile Geräte und Elektroautos ermöglichen. Auch das Laden geht schneller als bei den aktuellen Akkus. Die sogenannten Solid-State-Akkus haben eine etwa dreimal so hohe Energiedichte. Dadurch könnte zum Beispiel die Reichweite von Elektroautos gesteigert werden. sueddeutsche
Wurden ihre Identitätsdaten geklaut?
Im vergangenen Jahr deckten Kriminalbeamte bundesweit gut 9600 Straftaten auf, bei denen es um das Ausspähen und Abfangen von Daten ging. Dazu kommen noch einmal knapp 24.000 Fälle des Computerbetrugs, bei dem Täter geklaute Daten zum Beispiel genutzt haben, um Geld von fremden Konten abzubuchen oder im fremden Namen einzukaufen. Diese Zahlen klingen zwar noch überschaubar. Doch das sind nur die Fälle, in denen die Kriminalbeamten tatsächlich Straftaten feststellen konnten. Die Dunkelziffer ist vermutlich um ein Vielfaches höher. Das Hasso-Plattner-Institut aus Potsdam hat dafür einen Identity Leak Checker entwickelt: Die Forscher haben Zugriff auf 230 Millionen Datensätze, die Hacker im Netz abgegriffen haben. tagesspiegel uni-potsdam
Zweite Erde entdeckt
Die jahrelange Suche nach einer „zweiten“ Erde scheint endlich von Erfolg gekrönt zu sein. So hat eine internationale Astronomengruppe der Europäischen Südsternwarte Eso offenbar einen Gesteinsplaneten entdeckt, der etwa die Masse der Erde besitzt. Eine weitere Besonderheit: Der extrasolare Trabant kreist um den nur 4,2 Lichtjahre entfernten Stern „Proxima Centauri“ und befindet sich damit gewissermaßen in kosmischer Nachbarschaft. Denn Proxima Centauri ist nach unserer Sonne der erdnächste Stern. Ob auf der fernen Welt flüssiges Wasser oder gar eine uns bekannte Form von Leben zu erwarten ist, entzieht sich dem derzeitigen Kenntnisstand. faz
Auf dem Weg zum Quantencomputer
Bisher waren Quantencomputer höchstens Tüfteleien im Labor. Jetzt legen Forscher eine Architektur für den Bau beliebig großer Modelle vor. Anders als herkömmliche Computer nutzt die Quantentechnik nicht Bits mit einfachen Ein-oder-Aus-Zuständen. Stattdessen kommen Quantenbits zum Einsatz. Sie sind physikalische Systeme, die immer nur in einem von zwei Zuständen angetroffen werden können. Ein Prototyp soll nun die Größe eines Fußballfelds erhalten und eine 1.024-Bit-Verschlüsselungen innerhalb von zwei Wochen entziffern. golem
Nächste Mobilfunk-Generation vor Start
Vodafone hat in der Nähe des Flughafens Hannover die schnellste Mobifunkstation Deutschlands in Betrieb genommen. Über die Bündelung dreier Datenbänder erreicht sie eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 375 Megabit pro Sekunde und bildet damit 4,5G als Zwischenschritt zu 5G. Bislang unterstützen nur zwei Geräte diesen Standard. Auch O2 baut ein ähnliches Netz auf, bislang ist der Pilotbetrieb jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. n-tv
Neuer WLAN-Standard
Wireless Local Area Network (WLAN) könnte noch schneller sein, als es ist – und zwar auf Basis der Wigig-Technik alias IEEE 802.11ad. Die soll zahlreiche Probleme von WLAN lösen: Die Bänder werden immer voller, die Nutzer werden immer mehr und stören sich stark gegenseitig. Das liegt auch daran, dass sich die bisherigen Frequenzen zu gut verbreiten und jedem zur Verfügung stehen. Schon durch die Lösung dieser Probleme würde die effektive Bandbreite erhöht werden. Doch Wigig schafft durch den Wechsel auf eine andere Frequenz zusätzliche Bandbreiten, die auf dem Kabel nur mit sehr teurer Technik möglich sind. golem
Scannen ohne Umzublättern
Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) rund um Barmak Heshmat hat einen Prototyp hergestellt, der einen Stapel von bedruckten Zetteln lesen kann, ohne dass die Blätter einzeln betrachtet werden müssen. Das System hat in einem Test erfolgreich die ersten neun Seiten gescannt und die Buchstaben auf den Zetteln erkannt. Die Technologie basiert auf Senden und Empfangen von Terahertz-Wellen. Diese elektromagnetische Strahlung wird von unterschiedlichen chemischen Materialien unterschiedlich stark absorbiert. Dadurch kann zum Beispiel zwischen Tinte und nicht bedrucktem Papier unterschieden werden. futurezone
Sicherheitsforscher knacken Funkschlüssel
Die Sicherheits-Experten Flavio D. Garcia und Pierre Pavlidès von der Universität Birmingham und die Bochumer Sicherheitsforscher Timo Kasper und David Oswald haben eine Schwachstelle in den Funkschlüsseln nahezu aller Auto-Marken des VW-Konzerns entdeckt. Dazu haben sie die Verschlüsselung analysiert, einen Generalschlüssel ausgelesen und eine Systematik im Öffnungscode entdeckt. Dadurch können Öffnungscodes vorhergesagt und die Funktion eines Schlüssels beliebig reproduziert werden. Praktisch bedeutet das, dass ein Autobesitzer bei Verschließen seines Autos quasi abgehört werden kann und Diebe mit dessen Code später das Auto öffnen, die Alarmanlage ausschalten und in das Auto eindringen können, ohne Spuren zu hinterlassen. heise
Digital verwanzte Autos
Autos mit intelligenten Navigations- und Bordsystemen werden seit rund 15 Jahren „digital verwanzt“. So soll der US-Autokonzern General Motors in den Jahren 2007 und 2009 Daten über Autobesitzer weitergegeben haben, die über das Onstar-System erhoben wurden. Die Onstar-Systeme ermöglichen zahlreiche Funktionen von der Wartung bis hin zur Navigation und Internetanbindung des Autos und sind auch in Modellen der GM-Tochter Opel verbaut. Der Zugriff auf die Systeme ermöglicht aber nicht nur die Feststellung des Standortes, sondern auch das Mithören von Gesprächen. Der Hersteller ATX Technologies wurde bereits im Jahr 2001 aufgefordert, einen Mercedes Benz-Besitzer dauerhaft zu überwachen. golem
Astronomen entdecken möglicherweise gewaltige Megastruktur
Errichten 1480 Lichtjahre von der Erde entfernt Außerirdische eine gewaltige Megastruktur, um ihren Energiehunger zu stillen? Oder wirbelt dort nur ein Schwarm von Kometen um einen Stern und narrt die Astronomen? Die Helligkeit von „Tabbys Stern“ flackert auf verwirrende Weise, bislang können Astronomen das Phänomen nicht erklären. Doch allein die Möglichkeit, hier erstmals auf die Spur einer außerirdischen Zivilisation gestoßen zu sein, elektrisiert die Forscher – und führt zu heftigen Auseinandersetzungen. Zeigen die Aufnahmen riesige Kollektoren, mit denen Außerirdische ihren Energiebedarf decken? tagesspiegel
Flächendeckendes Gigabit-Netz
Bundesregierung und Netzbetreiber haben sich nun doch auf ein flächendeckendes konvergentes Gigabit-Netz bis zum Jahr 2025 geeinigt. Dies gab Infrastrukturminister Alexander Dobrindt am Dienstag am Rande einer Sitzung der Netzallianz Digitales Deutschland bekannt. Kostenpunkt: 100 Milliarden Euro. 80 Milliarden sollen dabei aus der Industrie kommen. Die restlichen Gelder kommen vom Bund. Allerdings wird es kein flächendeckendes Glasfasernetz geben. Das künftige 5G-Mobilfunknetz wird in die Planungen mit einbezogen. golem
Ameisen benutzen Werkzeuge
Wenn es darum geht, an Leckerbissen zu kommen, sind Tiere mitunter sehr erfinderisch und greifen gern auch mal auf Werkzeug zurück. So besitzen einige Ameisen-Arten die Fähigkeit, natürliche Hilfsmittel als Werkzeug zu benutzen. Sie können sogar unter mehreren Möglichkeiten die erfolgversprechendste wählen, wie Forscher um István Maák von der Universität Szeged in Ungarn jetzt herausfanden. So lernten sie flüssigen Honig mit Gegenständen wie Erdkrümel, Zweige und Nadeln zu transportieren. handelsblatt
Russische App identifiziert Menschen über Kamera
Die russische App FindFace ist schon länger im Gerede. Der russische Kunststudent Egor Tsvetkov zeigt jetzt mit einem Projekt erneut, wie leicht die App für Eingriffen in die Privatsphäre genutzt werden kann. Tsvetkov hat 100 beliebig ausgewählte Menschen ohne deren Einverständnis in öffentlichen Verkehrsmitteln in Moskau fotografiert. Dann hat er die Bilder in die FindFace-App geladen, um deren Gesichtserkennungsalgorithmus zu nutzen. FindFace erkennt Gesichter auf Bildern und findet so die Social-Media-Accounts der abgebildeten Personen. Mit der App konnte Tsvetkov etwa 70 Prozent der fotografierten Unbekannten identifizieren. futurezone
Karies besiegen ohne Zähneputzen
Karies-Löcher können sich mit Hilfe spezieller Substanzen wieder schließen. Das haben britische Forscher an Mäusen gezeigt. Sie entwickelten dafür eine selbstauflösende Füllung, die die Zähne über die Stimulierung von Stammzellen dazu anregt, sich selbst zu heilen. handelsblatt
Ab 2017 fallen Roaming-Gebühren für Handytelefonate im EU-Ausland weg
Die EU-Kommission hat am Montag in Brüssel einen Entwurf vorgelegt, wie das endgültige Aus für Gebührenaufschläge bei Handygesprächen im EU-Ausland umgesetzt werden soll. Ab Sommer 2017 sollen die Mobilfunknetzbetreiber keine Aufschläge mehr berechnen dürfen, wenn Kunden im EU-Ausland telefonieren. Mit den Fair-Use-Regeln will die Kommission auch den Befürchtungen der Netzbetreiber entgegenkommen, dass Nutzer mit einem günstigen Tarif aus dem einen europäischen Land sich dauerhaft in einem anderen Land aufhalten, wo sie mehr bezahlen müssten. Bis zu 90 Tage sollen sich EU-Bürger in einem anderen Land aufhalten und dort zu Konditionen ihres Vertrages telefonieren und surfen können, bis der Netzbetreiber Aufschläge erheben kann. heise
Google wertet gesamte Browserdaten aus
Nutzer von Google Chrome werden derzeit darüber informiert, dass ihr Surfverhalten in Zukunft auch zur Anzeige personalisierter Werbung verwendet werden kann. Mit einer Änderung an den Datenschutzrichtlinien des Browsers erlaubt sich Google damit, den sogenannten „Chrome-Verlauf“, also alle Aktivitäten und besuchten Webseiten unter Chrome, zu analysieren und für Werbezwecke zu verwenden. golem
Freier Videocodec AV1
Einerseits sind die Codecs der Moving Picture Experts Group (MPEG), wie etwa H.264 alias AVC und dessen Nachfolger H.265 alias HEVC, durch Patente geschützt. Andererseits sind die wohl besten Software-Encoder und Decoder meist freie Software. Die für die Patente nötigen Lizenzzahlungen widersprechen aber oft einer freien Weiterverteilung und sind vor allem für H.265 extrem hoch. Der neue und freie Videocodec AV1 soll diese Probleme überwinden und dabei noch besser sein als H.265, was beides schon in wenigen Monaten erreicht werden könnte. golem
BGH nimmt WLAN-Nutzer in Schutz – Werksschlüssel darf vertraut werden
Internetnutzer müssen ihr WLAN gegen Missbrauch durch Hacker schützen, haften aber nicht für jede Sicherheitslücke. Wer sich auf eine individualisierte Verschlüsselung des Routers durch den Hersteller verlässt und dieses Passwort nicht ändert, verletzt keine Pflichten. Das entschied der Bundesgerichtshof am Donnerstag. Solange ein und dieselbe Zahlenkombination nicht an mehreren Geräten voreingestellt ist, können Verbraucher demnach davon ausgehen, dass ihr WLAN marktüblich gesichert ist. heise
Drohnen vom heimischen Computer steuern
Die Gefährdung von Drohnen beschäftigt weiter die Behörden. Es könnte künftig immer schwieriger werden, einen Drohnenpiloten ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Das ostwestfälische Unternehmen Globe UAV hat mit dem GUAV7 das erste Drohnensystem entwickelt, das sich komplett ohne Fernbedienung steuern lässt. Die Drohne klinkt sich in ein mobiles LTE-Mobilfunknetz ein und lässt sich so vom heimischen Computer steuern und das von fast jedem Ort der Welt aus. Auf der Sicherheitsmesse Cedix in China wurde das System bereits erfolgreich getestet, ein Pilot in Peking konnte die Drohne in Delbrück aus einer Entfernung von 7.500 Kilometern steuern. welt
Unitymedia stimmt Kunden auf Ende des Routerzwangs ein.
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat einen weiteren Schritt zur Vorbereitung auf den freien Routermarkt getan und nun genauer beschrieben, wie interessierte Kunden einen am freien Markt erworbenen, geeigneten Router anschließen können. Das ab 16. August greifende Gesetz, das die Endgerätefreiheit besiegelt, verpflichtet Netzbetreiber, die freie Routerwahl für Neukunden zu gewährleisten. Den Netzbetreibern rennt allmählich die Zeit davon, um Lösungen zu finden und anzubieten. heise
Neue Akkus könnten in Sekunden laden und eine Woche halten
Wissenschafter der University of Central Florida haben einen Superkondensator entwickelt, die elektrische Energie nicht durch chemische Reaktionen erzeugen, sondern statisch auf der Oberfläche von Materialien speichern. Damit kann ein Smartphone in wenigen Sekunden aufladen und bräuchte den Akku eine Woche lang nicht mehr laden. futurezone
Android-Schädling Tordow mutiert zum Super-Trojaner
Es gibt nichts, was der Tordow-Schädling für Android-Geräte nicht kann. So liest sich zumindest das Ergebnis der Analyse von Kaspersky. Im Kern handele es sich um einen Banking-Trojaner, der sich Root-Rechte verschaffen kann, um so auf vielfältigen Wegen Informationen abzugreifen. Wie der Root-Vorgang im Detail funktioniert, erläutert Kaspersky nicht. In der Vergangenheit haben das bereits andere Schädlinge über das Ausnutzen von diversen Sicherheitslücken erfolgreich geschafft. Ist ein Android-Gerät erst einmal gerootet, können Kriminelle im Grunde alles damit anstellen und ihre Opfer vielfältig belauschen. heise
Teslas Autos lassen sich durch Knacken der App stehlen
Das norwegische IT-Sicherheitsunternehmen Promon hat eine Studie veröffentlicht, die darlegt, dass die Tesla-Smartphone-App Schwachstellen hat, deren Ausnutzung potenziellen Angreifern die uneingeschränkte Kontrolle eines Tesla erlauben. Wird die Smartphone-App eines Tesla-Besitzers geknackt, können die Eindringlinge das Auto ausfindig machen, aufschließen und damit wegfahren. futurezone
Elon Musk plant Mars-Tourismus
In einer Aufsehen erregenden Präsentation hat SpaceX-Gründer Elon Musk am Dienstag seine Pläne zur kommerziellen Eroberung des Mars vorgestellt. Seine Firma arbeitet demnach an einem Interplantaren Transportsystem (ITS), das eines Tages Flüge zum Mars zum Median-Preis eines US-Eigenheims ermöglichen soll. Das Raumschiff muss dafür praktisch zur Gänze wiederverwertbar sein. Der Treibstoff würde für den Hinflug im Erdorbit eingefüllt, für den Rückflug am Mars erzeugt. Das Raumschiff soll Platz für bis zu 100 Personen plus Cargo haben und insgesamt 300 Tonnen zum Mars befördern können. heise
Erster Tesla-Unfall in Deutschland
Ein Tesla-Elektrowagen mit „Autopilot“-Fahrassistent ist auf der Autobahn A24 auf einen Bus aufgefahren. Das System sei dabei eingeschaltet gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Von Tesla hieß es, man könne noch keine näheren Informationen zu den Umständen bestätigen. Die Autos übermitteln diverse Fahrdaten, so dass der Hersteller normalerweise weiß, ob und wie der „Autopilot“ genutzt wurde. Dabei sei der 50-jährige Tesla-Fahrer aus Brandenburg leicht verletzt worden. Die 29 Insassen des Busses blieben demnach unverletzt. faz
Arbeiten 4.0
Auch auf Regierungsebene ist die Veränderung der Arbeitswelt Thema: Arbeitsministerin Andrea Nahles wird in den kommenden Wochen ihr Weißbuch „Arbeiten 4.0“ vorstellen. Darin geht es um die Frage, wie die künftige Arbeitswelt angesichts der zunehmenden Vernetzung, Digitalisierung und Flexibilisierung aussehen soll. Wenn in Zukunft alle im Park arbeiten, braucht man dann noch klassische Büros? Und was passiert mit Bürostädten wie in Frankfurt-Niederrad? Eine Studie der Immobiliendienstleister Savills zusammen mit der Unternehmensberatung Consulting kommt zu folgendem Ergebnis: gute Erreichbarkeit mit Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten um die Ecke, Kinderbetreuung und Fitness-Angebote nicht weit entfernt. Das Büro der Zukunft muss also eine möglichst gute Infrastruktur bieten. karriere
Autohersteller planen europaweites Schnell-Ladenetz
Die großen deutschen Automobil-Hersteller planen gemeinsam den Aufbau eines europaweiten Schnell-Ladenetzes. Das Netz soll entlang der großen europäischen Verkehrsachsen laufen. Beteiligt am Projekt sind VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW; die Details würden gerade verhandelt werden. Geplant sind Ladestationen im hohen dreistelligen Bereich mit jeweils 30 Ladepunkten. Sie alle sollen den als Standard vorgegeben CCS-Stecker besitzen. t3n