Technische Hilfsmittel im Alter
Gesundheitliche Einschränkungen und fehlende Mobilität bedeuten für viele ältere Menschen eine Tagespflege oder Ganztagsbetreuung im Pflegeheim. Wie technische Hilfsmittel dazu beitragen können, dass ältere Menschen möglichst lange selbständig zu Hause leben können, erforscht die TU Chemnitz. In einem einzigartigen Projekt namens Plusraum hat das Unternehmen vor fünf Jahren begonnen, alltägliche Abläufen als auch Notfall-Simulationen zu simulieren. Zum Beispiel beim nächtlichen Toilettengang: Sensoren aktivieren das Beleuchtungssystem, und die Toilette passt ihre Höhe dem gerade aufgestandenen Bewohner an. Andere Studien widmen sich der Einrichtung einer barrierefreien Küche oder der digitaler Systeme zur Erinnerung der Medikamenteneinnahme. Denn eine stationäre Pflege kostet die Gemeinschaft viel mehr als ambulante Pflege, so dass es auch gesamtwirtschaftlich sinnvoll ist, wenn die Senioren so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben. faz
Breitbandanschlüsse halten nicht, was sie versprechen
Breitbandanschlüsse erreichen in Deutschland nach wie vor in den meisten Fällen nicht die versprochenen Spitzen-Übertragungsraten. Das berichtet die Bundesnetzagentur am Montag nach Messungen von insgesamt rund 160 000 Festnetz- und Mobilanschlüssen. Im Festnetz hätten nur rund zwölf Prozent der Anschlüsse tatsächlich die Maximalgeschwindigkeit geliefert, bei Mobilfunkanschlüssen waren es sogar nur rund fünf Prozent, heißt es in der Studie. tagesspiegel faz
94-jähriger Erfinder der Lithium-Ionen-Akkus entwickelt neue Schnelllade-Technologie
John Goodenough, 94-jähriger Miterfinder der Lithium-Ionen-Akkus, hat an der Universität Texas eine neue Schnelllade-Technologie erfunden. Diese soll günstigere und haltbarerer Akkus für Smartphones, mobile Geräte und Elektroautos ermöglichen. Auch das Laden geht schneller als bei den aktuellen Akkus. Die sogenannten Solid-State-Akkus haben eine etwa dreimal so hohe Energiedichte. Dadurch könnte zum Beispiel die Reichweite von Elektroautos gesteigert werden. sueddeutsche
Wurden ihre Identitätsdaten geklaut?
Im vergangenen Jahr deckten Kriminalbeamte bundesweit gut 9600 Straftaten auf, bei denen es um das Ausspähen und Abfangen von Daten ging. Dazu kommen noch einmal knapp 24.000 Fälle des Computerbetrugs, bei dem Täter geklaute Daten zum Beispiel genutzt haben, um Geld von fremden Konten abzubuchen oder im fremden Namen einzukaufen. Diese Zahlen klingen zwar noch überschaubar. Doch das sind nur die Fälle, in denen die Kriminalbeamten tatsächlich Straftaten feststellen konnten. Die Dunkelziffer ist vermutlich um ein Vielfaches höher. Das Hasso-Plattner-Institut aus Potsdam hat dafür einen Identity Leak Checker entwickelt: Die Forscher haben Zugriff auf 230 Millionen Datensätze, die Hacker im Netz abgegriffen haben. tagesspiegel uni-potsdam
Zweite Erde entdeckt
Die jahrelange Suche nach einer „zweiten“ Erde scheint endlich von Erfolg gekrönt zu sein. So hat eine internationale Astronomengruppe der Europäischen Südsternwarte Eso offenbar einen Gesteinsplaneten entdeckt, der etwa die Masse der Erde besitzt. Eine weitere Besonderheit: Der extrasolare Trabant kreist um den nur 4,2 Lichtjahre entfernten Stern „Proxima Centauri“ und befindet sich damit gewissermaßen in kosmischer Nachbarschaft. Denn Proxima Centauri ist nach unserer Sonne der erdnächste Stern. Ob auf der fernen Welt flüssiges Wasser oder gar eine uns bekannte Form von Leben zu erwarten ist, entzieht sich dem derzeitigen Kenntnisstand. faz
Auf dem Weg zum Quantencomputer
Bisher waren Quantencomputer höchstens Tüfteleien im Labor. Jetzt legen Forscher eine Architektur für den Bau beliebig großer Modelle vor. Anders als herkömmliche Computer nutzt die Quantentechnik nicht Bits mit einfachen Ein-oder-Aus-Zuständen. Stattdessen kommen Quantenbits zum Einsatz. Sie sind physikalische Systeme, die immer nur in einem von zwei Zuständen angetroffen werden können. Ein Prototyp soll nun die Größe eines Fußballfelds erhalten und eine 1.024-Bit-Verschlüsselungen innerhalb von zwei Wochen entziffern. golem
Nächste Mobilfunk-Generation vor Start
Vodafone hat in der Nähe des Flughafens Hannover die schnellste Mobifunkstation Deutschlands in Betrieb genommen. Über die Bündelung dreier Datenbänder erreicht sie eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 375 Megabit pro Sekunde und bildet damit 4,5G als Zwischenschritt zu 5G. Bislang unterstützen nur zwei Geräte diesen Standard. Auch O2 baut ein ähnliches Netz auf, bislang ist der Pilotbetrieb jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. n-tv
Neuer WLAN-Standard
Wireless Local Area Network (WLAN) könnte noch schneller sein, als es ist – und zwar auf Basis der Wigig-Technik alias IEEE 802.11ad. Die soll zahlreiche Probleme von WLAN lösen: Die Bänder werden immer voller, die Nutzer werden immer mehr und stören sich stark gegenseitig. Das liegt auch daran, dass sich die bisherigen Frequenzen zu gut verbreiten und jedem zur Verfügung stehen. Schon durch die Lösung dieser Probleme würde die effektive Bandbreite erhöht werden. Doch Wigig schafft durch den Wechsel auf eine andere Frequenz zusätzliche Bandbreiten, die auf dem Kabel nur mit sehr teurer Technik möglich sind. golem
Sicherheitsregeln für sichere Passwörter oft nutzlos
Altbekannte Regeln wie Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung sowie Zahlen für Passwort tragen nicht zur Erhöhung der Sicherheit bei; vielmehr bewirken sie manchmal das Gegenteil. Einer der Autoren der NIST-Richtlinie bedauert heute diese Vorgaben. In der Praxis führen diese Regeln zu Passwörter, die weniger sicher sind. Die überarbeitete NIST-Richtlinie empfiehlt nun eher, Passwort-Neueingaben mit bekannten, kompromittierten Passwörtern abzugleichen und diese nicht zu erlauben. heise
Sicherheitsforscher knacken Funkschlüssel
Die Sicherheits-Experten Flavio D. Garcia und Pierre Pavlidès von der Universität Birmingham und die Bochumer Sicherheitsforscher Timo Kasper und David Oswald haben eine Schwachstelle in den Funkschlüsseln nahezu aller Auto-Marken des VW-Konzerns entdeckt. Dazu haben sie die Verschlüsselung analysiert, einen Generalschlüssel ausgelesen und eine Systematik im Öffnungscode entdeckt. Dadurch können Öffnungscodes vorhergesagt und die Funktion eines Schlüssels beliebig reproduziert werden. Praktisch bedeutet das, dass ein Autobesitzer bei Verschließen seines Autos quasi abgehört werden kann und Diebe mit dessen Code später das Auto öffnen, die Alarmanlage ausschalten und in das Auto eindringen können, ohne Spuren zu hinterlassen. heise
Digital verwanzte Autos
Autos mit intelligenten Navigations- und Bordsystemen werden seit rund 15 Jahren „digital verwanzt“. So soll der US-Autokonzern General Motors in den Jahren 2007 und 2009 Daten über Autobesitzer weitergegeben haben, die über das Onstar-System erhoben wurden. Die Onstar-Systeme ermöglichen zahlreiche Funktionen von der Wartung bis hin zur Navigation und Internetanbindung des Autos und sind auch in Modellen der GM-Tochter Opel verbaut. Der Zugriff auf die Systeme ermöglicht aber nicht nur die Feststellung des Standortes, sondern auch das Mithören von Gesprächen. Der Hersteller ATX Technologies wurde bereits im Jahr 2001 aufgefordert, einen Mercedes Benz-Besitzer dauerhaft zu überwachen. golem
Bundesregierung weiß nicht, was eine strafbare Falschnachricht ist
Mit dem „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ will die Bundesregierung strafbare Falschnachrichten bekämpfen. Doch die Maßnahme entpuppt sich immer mehr als bloßer Aktionismus. Schließlich geistert das Thema durch die Medien und da will Justizminister Heiko Maas nicht untätig wirken. Auf Anfrage von des Online-Magazins golem konnte das Justizministerium aber kein einziges aktuelles Beispiel für eine strafbare Falschnachricht nennen. Drum lerne: Nur weil eine Nachricht falsch ist, muss sie lang noch nicht gleich strafbar sein… golem
Flächendeckendes Gigabit-Netz
Bundesregierung und Netzbetreiber haben sich nun doch auf ein flächendeckendes konvergentes Gigabit-Netz bis zum Jahr 2025 geeinigt. Dies gab Infrastrukturminister Alexander Dobrindt am Dienstag am Rande einer Sitzung der Netzallianz Digitales Deutschland bekannt. Kostenpunkt: 100 Milliarden Euro. 80 Milliarden sollen dabei aus der Industrie kommen. Die restlichen Gelder kommen vom Bund. Allerdings wird es kein flächendeckendes Glasfasernetz geben. Das künftige 5G-Mobilfunknetz wird in die Planungen mit einbezogen. golem
Ameisen benutzen Werkzeuge
Wenn es darum geht, an Leckerbissen zu kommen, sind Tiere mitunter sehr erfinderisch und greifen gern auch mal auf Werkzeug zurück. So besitzen einige Ameisen-Arten die Fähigkeit, natürliche Hilfsmittel als Werkzeug zu benutzen. Sie können sogar unter mehreren Möglichkeiten die erfolgversprechendste wählen, wie Forscher um István Maák von der Universität Szeged in Ungarn jetzt herausfanden. So lernten sie flüssigen Honig mit Gegenständen wie Erdkrümel, Zweige und Nadeln zu transportieren. handelsblatt
Russische App identifiziert Menschen über Kamera
Die russische App FindFace ist schon länger im Gerede. Der russische Kunststudent Egor Tsvetkov zeigt jetzt mit einem Projekt erneut, wie leicht die App für Eingriffen in die Privatsphäre genutzt werden kann. Tsvetkov hat 100 beliebig ausgewählte Menschen ohne deren Einverständnis in öffentlichen Verkehrsmitteln in Moskau fotografiert. Dann hat er die Bilder in die FindFace-App geladen, um deren Gesichtserkennungsalgorithmus zu nutzen. FindFace erkennt Gesichter auf Bildern und findet so die Social-Media-Accounts der abgebildeten Personen. Mit der App konnte Tsvetkov etwa 70 Prozent der fotografierten Unbekannten identifizieren. futurezone
Karies besiegen ohne Zähneputzen
Karies-Löcher können sich mit Hilfe spezieller Substanzen wieder schließen. Das haben britische Forscher an Mäusen gezeigt. Sie entwickelten dafür eine selbstauflösende Füllung, die die Zähne über die Stimulierung von Stammzellen dazu anregt, sich selbst zu heilen. handelsblatt
Larven, die Plastik fressen
Die Biologin und Bienenzüchterin Federica Bertocchini hat zufällig beim Saubermachen eines Bienenstocks eine Plastik fressende Raupe entdeckt. In ihrem Bienenstock fand sie Raupenlarven, die sie genervt in eine Plastiktüte warf. Das Ergebnis: Nach einer Weile war die Tüte voller Löcher und die Raupen waren draußen. Die Neugier war geweckt, die Untersuchung begann: Rund 100 solcher Wachsmotten-Larven können 92 Milligramm einer normalen Einkaufstüte fressen. Verantwortlich für den Abbau von Plastik ist ein Enzym, das die Rauben produzieren. In großem Umfang hergestellt, könnte das Enzym helfen, den Plastikmüll zu reduzieren. spiegel
Google wertet gesamte Browserdaten aus
Nutzer von Google Chrome werden derzeit darüber informiert, dass ihr Surfverhalten in Zukunft auch zur Anzeige personalisierter Werbung verwendet werden kann. Mit einer Änderung an den Datenschutzrichtlinien des Browsers erlaubt sich Google damit, den sogenannten „Chrome-Verlauf“, also alle Aktivitäten und besuchten Webseiten unter Chrome, zu analysieren und für Werbezwecke zu verwenden. golem
Freier Videocodec AV1
Einerseits sind die Codecs der Moving Picture Experts Group (MPEG), wie etwa H.264 alias AVC und dessen Nachfolger H.265 alias HEVC, durch Patente geschützt. Andererseits sind die wohl besten Software-Encoder und Decoder meist freie Software. Die für die Patente nötigen Lizenzzahlungen widersprechen aber oft einer freien Weiterverteilung und sind vor allem für H.265 extrem hoch. Der neue und freie Videocodec AV1 soll diese Probleme überwinden und dabei noch besser sein als H.265, was beides schon in wenigen Monaten erreicht werden könnte. golem
BGH nimmt WLAN-Nutzer in Schutz – Werksschlüssel darf vertraut werden
Internetnutzer müssen ihr WLAN gegen Missbrauch durch Hacker schützen, haften aber nicht für jede Sicherheitslücke. Wer sich auf eine individualisierte Verschlüsselung des Routers durch den Hersteller verlässt und dieses Passwort nicht ändert, verletzt keine Pflichten. Das entschied der Bundesgerichtshof am Donnerstag. Solange ein und dieselbe Zahlenkombination nicht an mehreren Geräten voreingestellt ist, können Verbraucher demnach davon ausgehen, dass ihr WLAN marktüblich gesichert ist. heise
Drohnen vom heimischen Computer steuern
Die Gefährdung von Drohnen beschäftigt weiter die Behörden. Es könnte künftig immer schwieriger werden, einen Drohnenpiloten ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Das ostwestfälische Unternehmen Globe UAV hat mit dem GUAV7 das erste Drohnensystem entwickelt, das sich komplett ohne Fernbedienung steuern lässt. Die Drohne klinkt sich in ein mobiles LTE-Mobilfunknetz ein und lässt sich so vom heimischen Computer steuern und das von fast jedem Ort der Welt aus. Auf der Sicherheitsmesse Cedix in China wurde das System bereits erfolgreich getestet, ein Pilot in Peking konnte die Drohne in Delbrück aus einer Entfernung von 7.500 Kilometern steuern. welt
Unitymedia stimmt Kunden auf Ende des Routerzwangs ein.
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat einen weiteren Schritt zur Vorbereitung auf den freien Routermarkt getan und nun genauer beschrieben, wie interessierte Kunden einen am freien Markt erworbenen, geeigneten Router anschließen können. Das ab 16. August greifende Gesetz, das die Endgerätefreiheit besiegelt, verpflichtet Netzbetreiber, die freie Routerwahl für Neukunden zu gewährleisten. Den Netzbetreibern rennt allmählich die Zeit davon, um Lösungen zu finden und anzubieten. heise
Neue Akkus könnten in Sekunden laden und eine Woche halten
Wissenschafter der University of Central Florida haben einen Superkondensator entwickelt, die elektrische Energie nicht durch chemische Reaktionen erzeugen, sondern statisch auf der Oberfläche von Materialien speichern. Damit kann ein Smartphone in wenigen Sekunden aufladen und bräuchte den Akku eine Woche lang nicht mehr laden. futurezone
Android-Schädling Tordow mutiert zum Super-Trojaner
Es gibt nichts, was der Tordow-Schädling für Android-Geräte nicht kann. So liest sich zumindest das Ergebnis der Analyse von Kaspersky. Im Kern handele es sich um einen Banking-Trojaner, der sich Root-Rechte verschaffen kann, um so auf vielfältigen Wegen Informationen abzugreifen. Wie der Root-Vorgang im Detail funktioniert, erläutert Kaspersky nicht. In der Vergangenheit haben das bereits andere Schädlinge über das Ausnutzen von diversen Sicherheitslücken erfolgreich geschafft. Ist ein Android-Gerät erst einmal gerootet, können Kriminelle im Grunde alles damit anstellen und ihre Opfer vielfältig belauschen. heise
Bargeld hat auch in Zeiten der Digitalisierung seine Berechtigung
Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries folgt in ihrer Einschätzung den wissenschaftlichen Gutachtern ihre Ministeriums, die ebenfalls eine Abschaffung des Bargeldes als nicht sinnvoll erachten. faz
Elon Musk plant Mars-Tourismus
In einer Aufsehen erregenden Präsentation hat SpaceX-Gründer Elon Musk am Dienstag seine Pläne zur kommerziellen Eroberung des Mars vorgestellt. Seine Firma arbeitet demnach an einem Interplantaren Transportsystem (ITS), das eines Tages Flüge zum Mars zum Median-Preis eines US-Eigenheims ermöglichen soll. Das Raumschiff muss dafür praktisch zur Gänze wiederverwertbar sein. Der Treibstoff würde für den Hinflug im Erdorbit eingefüllt, für den Rückflug am Mars erzeugt. Das Raumschiff soll Platz für bis zu 100 Personen plus Cargo haben und insgesamt 300 Tonnen zum Mars befördern können. heise
Warten auf das Schwarze Loch
Schwarze Löcher wurden bislang noch nie direkt beobachtet, sondern nur indirekt nachgewiesen. Doch das könnte sich nun ändern. Forscher versuchen seit Anfang des Monats mit einem weltumspannenden Teleskop-Netzwerk das Phänomen sichtbar zu machen. Allerdings kein klassisches Foto, denn das anvisierte Schwarze Loch verbirgt sich im Zentrum unserer Galaxie hinter dichten Staubwolken. Deswegen bedient man sich der Radioastronomie, denn Radiowellen können Staubwolken durchdringen. Und auch wird man das Schwarze Loch selbst nicht sehen können, sondern „nur“ die Materie, die in es hineingesogen wird. faz
Arbeiten 4.0
Auch auf Regierungsebene ist die Veränderung der Arbeitswelt Thema: Arbeitsministerin Andrea Nahles wird in den kommenden Wochen ihr Weißbuch „Arbeiten 4.0“ vorstellen. Darin geht es um die Frage, wie die künftige Arbeitswelt angesichts der zunehmenden Vernetzung, Digitalisierung und Flexibilisierung aussehen soll. Wenn in Zukunft alle im Park arbeiten, braucht man dann noch klassische Büros? Und was passiert mit Bürostädten wie in Frankfurt-Niederrad? Eine Studie der Immobiliendienstleister Savills zusammen mit der Unternehmensberatung Consulting kommt zu folgendem Ergebnis: gute Erreichbarkeit mit Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten um die Ecke, Kinderbetreuung und Fitness-Angebote nicht weit entfernt. Das Büro der Zukunft muss also eine möglichst gute Infrastruktur bieten. karriere
Was passiert mit dem großen ẞ ?
Wie kommt das große ẞ auf die Tastatur? Bisher ist es nur über eine komplizierte Tastenkombination zu erreichen (Alt Gr, Shift und die ß-Taste) und mal ehrlich, auch der kleine Bruder fristet neben $, % und & ein ziemliches Schattendasein. Muss jetzt ein anderes Zeichen weichen? Fieberhaft arbeitet man an Lösungen. So könnte das ẞ Unterschlupf finden wie das @ beim Q oder das € beim E. Oder man kauft sich eine Standard-Tastaturbelegungen nach T2 oder T3, die einfach mehr Zeichen auf der Tastatur unterbringt. golem
Bahn will digitales Ticketing
Die Bahn plant nach Angaben von Vorstandschef Richard Lutz das klassische Bahnticket abzuschaffen. Über Handyortung könne der Fahrpreis berechnet und automatisch abgerechnet werden. Dieses digitale Ticketing sei im Moment im Versuchsstadium, solle aber in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt für Lutz auf der Sicherheit. Bis zum Ende des Jahres bekämen mehr als 1.000 Bahnhöfe zusätzliche 7.000 Sicherheitskameras. 40 Knotenpunkte wie Berlin Hamburg oder Dortmund würden außerdem mit neuester Videotechnik zum Erkennen von Gefahren und Gefährdern ausgestattet. faz
Ist Crowdworking die Zukunft der digitalen Ökonomie?
Outsourcing war gestern. „Crowdsourcing“, „Crowdworking“ oder „Gig-Economy“ sind die Begriffe der Gegenwart. Gemeint ist, Aufträge eines Unternehmens an Akteure weltweit zu vergeben. Die Billigsten, die Kreativsten, je nach Belieben. Internet und Digitalisierung machen es möglich, dass Aufträge wie Design, Video oder Programmierung ohne große Infrastruktur von jedem, der kreativ genug ist, erledigt werden können. So bekommen auch kleine Fische Aufträge von den ganz großen Konzernen. Die einen sprechen kritisch vom „Heer digitaler Nomaden“, andere davon, dass sich eine gut ausgebildete Elite nicht mehr an einen Ort oder ein Unternehmen binden kann oder muss. faz
Purism baut erstes Open-Source-Smartphone
Der Hersteller Purism hat mit 1,5 Millionen US-Dollar sein Crowdfunding-Ziel erreicht, um das weltweit erste Open-Source-Smartphone mit Namen „Librem 5“ herstellen zu können. Das Smartphone soll nicht nur offen, sondern vor allem auch sicher sein. Der Benutzer soll nicht getrackt werden und die Kommunikation soll standardmäßig mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erfolgen. Die Auslieferung des fertigen Gerätes ist für Januar 2019 geplant. heise