Technische Hilfsmittel im Alter
Gesundheitliche Einschränkungen und fehlende Mobilität bedeuten für viele ältere Menschen eine Tagespflege oder Ganztagsbetreuung im Pflegeheim. Wie technische Hilfsmittel dazu beitragen können, dass ältere Menschen möglichst lange selbständig zu Hause leben können, erforscht die TU Chemnitz. In einem einzigartigen Projekt namens Plusraum hat das Unternehmen vor fünf Jahren begonnen, alltägliche Abläufen als auch Notfall-Simulationen zu simulieren. Zum Beispiel beim nächtlichen Toilettengang: Sensoren aktivieren das Beleuchtungssystem, und die Toilette passt ihre Höhe dem gerade aufgestandenen Bewohner an. Andere Studien widmen sich der Einrichtung einer barrierefreien Küche oder der digitaler Systeme zur Erinnerung der Medikamenteneinnahme. Abgesehen von der persönlichen Unabhängigkeit machen die Studien auch ökonomisch Sinn. Denn eine stationäre Pflege kostet die Gemeinschaft viel mehr als ambulante Pflege, so dass es auch gesamtwirtschaftlich sinnvoll ist, wenn die Senioren so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben. faz
Verwirrspiel um feste IP-Adressen
Der Internetprovider 1&1 hat seit dem Sommer 2015 Tarife für Business-Kunden im Angebot. Dieses reichen vom DSL-16-Anschluss bis zur Glasfaser-Anbindung. Alle Varianten wurden jüngst überarbeitet und locken neben einem gesenkten Preis mit einer „festen IP-Adresse“. Dieses Angebot dürften viele Firmen attraktiv finden, erleichtert es doch etwa die VPN-Einwahl der Mitarbeiter. Doch die versprochene „feste IP-Adresse“ bezieht sich ausschließlich auf den angebotenen Cloud-Service und nicht auf eine eigene öffentliche IP-Adresse. Eine solche gibt es nur im teuren Glasfaser-Anschluss. heise
Eine Geschichte der Kybernetik
Die Kybernetik, in den 50er Jahren entstanden, sollte eine neue Einheitswissenschaft sein, die Mensch, Wissenschaft und Gesellschaft für die Anforderungen des anbrechenden Computerzeitalters präparieren sollte. Eine Wissenschaft, die schnell Mythen produzierte, die zu Stoffen für Science Fiction-Romane, Filme und Computer-Spiele wurde. Diese Mythen erweckten entweder falsche Hoffnungen auf eine friedliche, gerechte Welt, oder sie schürten Ängste bezüglich einer unkontrollierten Autonomisierung lernender Maschinen. Thomas Rid, Professor für Security Studies am King’s Kollege in London hat eine Geschichte der Kybernetik geschrieben, die nun auch auf deutsch erschienen ist. faz
Sicherheitslücke bei Smartphones
Große Teile der Mobilfunk-Infrastruktur sind laut Sicherheitsforschern über eine Lücke in einer Software-Bibliothek gefährdet. Ein Fix steht zwar bereit, doch Updates wird es für die meisten Geräte wohl nicht geben. Eine kürzlich veröffentlichte Sicherheitslücke in einer Software-Bibliothek stellt nicht nur für Mobilfunktürme, sondern auch Router, Switches und individuelle Smartphones im Mobilfunknetzwerk ein Risiko dar, wie die Entdecker mitteilen. Forscher überprüften derzeit, ob der betreffende Code auch in Produkten anderer Hersteller wie etwa AT&T, BAE Systems, Broadcom, Cisco Systems, Deutsche Telekom oder Ericsson eingesetzt wird. Durch die Lücke sei es möglich, den Datenstrom des Mobilfunkanbieters so zu modifizieren, dass ein Angreifer damit aus der Ferne beliebigen Code auf dem Zielgerät ausführen könne. Laut Security Advisory ist dabei in den meisten Fällen keine Authentifizierung notwendig. golem
Zweite Erde entdeckt
Die jahrelange Suche nach einer „zweiten“ Erde scheint endlich von Erfolg gekrönt zu sein. So hat eine internationale Astronomengruppe der Europäischen Südsternwarte Eso offenbar einen Gesteinsplaneten entdeckt, der etwa die Masse der Erde besitzt. Eine weitere Besonderheit: Der extrasolare Trabant kreist um den nur 4,2 Lichtjahre entfernten Stern „Proxima Centauri“ und befindet sich damit gewissermaßen in kosmischer Nachbarschaft. Denn Proxima Centauri ist nach unserer Sonne der erdnächste Stern. Ob auf der fernen Welt flüssiges Wasser oder gar eine uns bekannte Form von Leben zu erwarten ist, entzieht sich dem derzeitigen Kenntnisstand. faz
Mit Smartphone-Technik das Haus schützen
Die moderne Smartphone-Technologie dient nicht allein der schnellen Kommunikation, sondern kann auch als Sicherheitssystem des Eigenheims angewendet werden. Videokameras, Bewegungsmelder, Luftqualitätssensoren, Leuchten und viele weitere Geräte lassen sich miteinander vernetzen. Es gibt sogar Fenstersensoren, die das Öffnen von Fenstern registrieren, und Luftgütemesser, die den Kohlenstoffdioxidgehalt in der Luft messen, denn eine Erhöhung ist übrigens ein sicheres Indiz für Menschen im Raum. Bei Überwachungssystemen aus vernetzten Smarthome-Modulen muss der Nutzer Regeln festlegen, was passieren soll, wenn bestimmte Sensoren anschlagen. So sei eine effektive Überwachung möglich. Bei der Polizei werden die vernetzten Systeme noch zurückhaltend bewertet. handelsblatt
Nächste Mobilfunk-Generation vor Start
Vodafone hat in der Nähe des Flughafens Hannover die schnellste Mobifunkstation Deutschlands in Betrieb genommen. Über die Bündelung dreier Datenbänder erreicht sie eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 375 Megabit pro Sekunde und bildet damit 4,5G als Zwischenschritt zu 5G. Bislang unterstützen nur zwei Geräte diesen Standard. Auch O2 baut ein ähnliches Netz auf, bislang ist der Pilotbetrieb jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. n-tv
Apple-Maps: Geheimlabor in Berlin
Nach Informationen der Berliner Zeitung hat der US-Computerkonzern Apple ein geheimes Entwicklungsbüro mitten in Berlin aufgebaut. Derzeit arbeiten dort mehr als ein Dutzend erfahrene Programmierer, Karten-Spezialisten und Produkt-Manager vor allem an Apples Kartendienst Maps und damit verbundenen ortsbezogenen Diensten. Die Apple-Mitarbeiter sind unter anderem damit beschäftigt, die Navigation mit U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen in Apple Maps zu integrieren. Das Entwicklungsbüro in Berlin ist Folge einer neuen Strategie von Apple, massiv Ressourcen in die Produktion von eigenem Kartenmaterial zu stecken. Apple sieht die volle Verfügungsgewalt über digitales Kartenmaterial als essenziell dafür an, unabhängig von anderen Unternehmen ortsbezogene Dienste anzubieten. berliner-zeitung
Scannen ohne Umzublättern
Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) rund um Barmak Heshmat hat einen Prototyp hergestellt, der einen Stapel von bedruckten Zetteln lesen kann, ohne dass die Blätter einzeln betrachtet werden müssen. Das System hat in einem Test erfolgreich die ersten neun Seiten gescannt und die Buchstaben auf den Zetteln erkannt. Die Technologie basiert auf Senden und Empfangen von Terahertz-Wellen. Diese elektromagnetische Strahlung wird von unterschiedlichen chemischen Materialien unterschiedlich stark absorbiert. Dadurch kann zum Beispiel zwischen Tinte und nicht bedrucktem Papier unterschieden werden. futurezone
Sicherheitsforscher knacken Funkschlüssel
Die Sicherheits-Experten Flavio D. Garcia und Pierre Pavlidès von der Universität Birmingham und die Bochumer Sicherheitsforscher Timo Kasper und David Oswald haben eine Schwachstelle in den Funkschlüsseln nahezu aller Auto-Marken des VW-Konzerns entdeckt. Dazu haben sie die Verschlüsselung analysiert, einen Generalschlüssel ausgelesen und eine Systematik im Öffnungscode entdeckt. Dadurch können Öffnungscodes vorhergesagt und die Funktion eines Schlüssels beliebig reproduziert werden. Praktisch bedeutet das, dass ein Autobesitzer bei Verschließen seines Autos quasi abgehört werden kann und Diebe mit dessen Code später das Auto öffnen, die Alarmanlage ausschalten und in das Auto eindringen können, ohne Spuren zu hinterlassen. heise
Samsung-Galaxy Note7 zurückgerufen
In den USA gibt es nun einen offiziellen Rückruf der Verbraucherschutz-Behörden. Das Gerät darf in den USA zudem überhaupt nicht mehr verkauft werden. Es gab deutlich mehr Zwischenfälle als bislang bekannt: Allein in den USA seien 26 Fälle von Verbrennungen und 55 Fälle von Sachbeschädigungen gemeldet worden. Vor zwei Wochen, als Samsung eine freiwillige Rückrufaktion gestartet hatte, wurden nur von 35 bestätigten Zwischenfällen weltweit gesprochen. spiegel
Astronomen entdecken möglicherweise gewaltige Megastruktur
Errichten 1480 Lichtjahre von der Erde entfernt Außerirdische eine gewaltige Megastruktur, um ihren Energiehunger zu stillen? Oder wirbelt dort nur ein Schwarm von Kometen um einen Stern und narrt die Astronomen? Die Helligkeit von „Tabbys Stern“ flackert auf verwirrende Weise, bislang können Astronomen das Phänomen nicht erklären. Doch allein die Möglichkeit, hier erstmals auf die Spur einer außerirdischen Zivilisation gestoßen zu sein, elektrisiert die Forscher – und führt zu heftigen Auseinandersetzungen. Zeigen die Aufnahmen riesige Kollektoren, mit denen Außerirdische ihren Energiebedarf decken? tagesspiegel
Internetknoten DE-CIX klagt gegen BND-Gesetz
Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist die Klage des Betreiber des Frankfurter Internetknotens gegen das Innenministerium eingegangen. Das BND-Gesetz ermöglicht es dem Bundesnachrichtendienst Gesprächs- und Internetdaten einzusehen und von den Beteiligten Stillschweigen zu fordern. Die DE-CIX-Management GmbH bezweifelt die Rechtmäßigkeit des Gesetzes. Zuletzt hatte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier die BND-Zugriffe auf den Internetknoten als insgesamt rechtswidrig bezeichnet. zdnet spiegel
Hyperloop-Tickets sollen mit Daten bezahlt werden
Hyperloop heißt die Idee, die Tesla-Gründer Elon Musk schon 2013 präsentierte. In einer Metallröhre werden magnetisch angetriebene Transportkapseln befördert, in die bis zu 28 Passagiere passen. Da im Innenraum ein Vakuum herrscht, entsteht kaum Reibungswiderstand. Die Folge: Theoretisch kann der Hyperloop eine Geschwindigkeit von bis zu 1.200 Kilometer pro Stunde erreichen, fast so schnell wie der Schall. Von San Francisco bis Los Angeles bräuchte er gerade mal eine halbe Stunde. Auch ein Novum: Bezahlt werden soll nicht mit Geld, sondern der Kunde kauft ein Ticket mit seinen Daten, so kann jeder Fahrgast mit abgestimmter Werbung berieselt werden. sueddeutsche
Anti-Terror-App funktionierte nicht
Eine neu entwickelte App, die in Frankreich vor Anschlägen warnen soll, hat nach Regierungsangaben in Nizza nicht geholfen. Die App mit dem Namen SAIP habe am Donnerstagabend erst nach etwa drei Stunden Verspätung Alarm geschlagen, teilte das französische Innenministerium am Samstag mit. Die App soll Menschen in der Nähe von Attacken oder bei Verdachtsfällen eigentlich umgehend über deren Mobiltelefon warnen und wurde kurz vor der Fußball-Europameisterschaft im Land vorgestellt. faz
Kaufberatung für SD-Karten
Von Cam bis Smartphone: Die SD-Karte hat sich zum Standard-Speicher gemausert. Die Vielfalt verwirrt jedoch. Mit unserer Kaufberatung schaffen wir Klarheit! SD, SDXC, miniSDHC, microSDXC und wie sie alle heißen: SD-Karten existieren in derartig vielen verschiedenen Ausführungen, dass es schwer ist, nicht den Überblick zu verlieren. Nicht nur unterschiedliche Speichergrößen der SD-Karte gilt es zu beachten, sondern auch verschiedene Bauformen und diverse Klassen. Welche Kriterien spielen beim Kauf der "Secure Digital Memory Card" eine Rolle? conrad
Ab 2017 fallen Roaming-Gebühren für Handytelefonate im EU-Ausland weg
Die EU-Kommission hat am Montag in Brüssel einen Entwurf vorgelegt, wie das endgültige Aus für Gebührenaufschläge bei Handygesprächen im EU-Ausland umgesetzt werden soll. Ab Sommer 2017 sollen die Mobilfunknetzbetreiber keine Aufschläge mehr berechnen dürfen, wenn Kunden im EU-Ausland telefonieren. Mit den Fair-Use-Regeln will die Kommission auch den Befürchtungen der Netzbetreiber entgegenkommen, dass Nutzer mit einem günstigen Tarif aus dem einen europäischen Land sich dauerhaft in einem anderen Land aufhalten, wo sie mehr bezahlen müssten. Bis zu 90 Tage sollen sich EU-Bürger in einem anderen Land aufhalten und dort zu Konditionen ihres Vertrages telefonieren und surfen können, bis der Netzbetreiber Aufschläge erheben kann. heise
Google wertet gesamte Browserdaten aus
Nutzer von Google Chrome werden derzeit darüber informiert, dass ihr Surfverhalten in Zukunft auch zur Anzeige personalisierter Werbung verwendet werden kann. Mit einer Änderung an den Datenschutzrichtlinien des Browsers erlaubt sich Google damit, den sogenannten „Chrome-Verlauf“, also alle Aktivitäten und besuchten Webseiten unter Chrome, zu analysieren und für Werbezwecke zu verwenden. golem
Ethikkommission für autonomes Fahren
Verkehrsminister Alexander Dobrindt ruft eine Ethikkommission für das automatisierte Fahren ins Leben. Die Kommission soll vom ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio geleitet werden und noch in diesem Monat ihre Arbeit aufnehmen. Ziel sei ein rechtlicher Rahmen, in dem sich von Computer gesteuerte Autos in Gefahrensituationen verhalten müssen und an dem sich Programmierer orientieren könnten, sagte Dobrindt in einem am Donnerstag vorab in Auszügen veröffentlichten Interview mit der Wirtschaftswoche. faz
Tesla-Autopilot-Update soll Unfälle verhindern
Tesla will mit einem Software-Update seinem Autopiloten Sanktionen ermöglichen, wenn der Fahrer sich nicht an die Regeln hält. In der Vergangenheit waren mit dem Autopiloten mehrere schwere Unfälle passiert, die offenbar möglich wurden, weil die Fahrer nicht eingriffsbereit waren, als die Technik versagte. Aktuell bittet der Autopilot den Fahrer sporadisch, das Lenkrad anzufassen, um zu zeigen, dass die Übernahme der Kontrolle jederzeit möglich wäre. Die Spurfolgefunktion und der adaptive Tempomat bleiben aktiv. Ignoriert der Fahrer die akustische und visuelle Aufforderung länger als 15 Sekunden, wird die Musik heruntergedreht, das Fahrzeug wird langsamer, und der Fahrer wird aufgefordert, das Steuer zu übernehmen. Der Autopilot soll sich bei Missachtung der Anweisungen nicht nur ausschalten, sondern auch nicht mehr aktivieren lassen, bevor das Fahrzeug angehalten wurde. golem
Drohnen vom heimischen Computer steuern
Die Gefährdung von Drohnen beschäftigt weiter die Behörden. Es könnte künftig immer schwieriger werden, einen Drohnenpiloten ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Das ostwestfälische Unternehmen Globe UAV hat mit dem GUAV7 das erste Drohnensystem entwickelt, das sich komplett ohne Fernbedienung steuern lässt. Die Drohne klinkt sich in ein mobiles LTE-Mobilfunknetz ein und lässt sich so vom heimischen Computer steuern und das von fast jedem Ort der Welt aus. Auf der Sicherheitsmesse Cedix in China wurde das System bereits erfolgreich getestet, ein Pilot in Peking konnte die Drohne in Delbrück aus einer Entfernung von 7.500 Kilometern steuern. welt
Unitymedia stimmt Kunden auf Ende des Routerzwangs ein.
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat einen weiteren Schritt zur Vorbereitung auf den freien Routermarkt getan und nun genauer beschrieben, wie interessierte Kunden einen am freien Markt erworbenen, geeigneten Router anschließen können. Das ab 16. August greifende Gesetz, das die Endgerätefreiheit besiegelt, verpflichtet Netzbetreiber, die freie Routerwahl für Neukunden zu gewährleisten. Den Netzbetreibern rennt allmählich die Zeit davon, um Lösungen zu finden und anzubieten. heise
Samsungs Akku-Alptraum
Die Akkuprobleme rund um das Smartphone Galaxy Note 7 sind für Samsung ein Desaster – mit vielleicht weitreichenderen Folgen als bisher erwartet. Für die Koreaner werde der gegenwärtige Alptraum schlimmer und schlimmer, glaubt Bryan Ma, Vizepräsident des Analysehauses IDC. Schon jetzt untersagen einige Luftfahrtgesellschaften – darunter auch die Deutsche Lufthansa – die Nutzung des im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlichen Modells Note 7 an Bord. Statt nur dieses Gerät aus den Flugzeugen zu verbannen, könnten die Airlines sämtliche Samsung-Handys von den Flügen ausschließen, weil man die einzelnen Modelle nur schwer auseinanderhalten könne. faz
Android-Schädling Tordow mutiert zum Super-Trojaner
Es gibt nichts, was der Tordow-Schädling für Android-Geräte nicht kann. So liest sich zumindest das Ergebnis der Analyse von Kaspersky. Im Kern handele es sich um einen Banking-Trojaner, der sich Root-Rechte verschaffen kann, um so auf vielfältigen Wegen Informationen abzugreifen. Wie der Root-Vorgang im Detail funktioniert, erläutert Kaspersky nicht. In der Vergangenheit haben das bereits andere Schädlinge über das Ausnutzen von diversen Sicherheitslücken erfolgreich geschafft. Ist ein Android-Gerät erst einmal gerootet, können Kriminelle im Grunde alles damit anstellen und ihre Opfer vielfältig belauschen. heise
Schwarmfinanzierung mit Wachstumspotential
Bei der Kreditversorgung der deutschen Volkswirtschaft fallen Schwarmfinanzierer noch kaum ins Gewicht. Doch die Wachstumsraten der Kreditplattformen, die auf digitaler Basis Kreditgeber und -nehmer zusammenführen, sind kräftig. Und die weiteren Aussichten sind offensichtlich gut. Das belegt eine Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PWC. Danach könnten Kreditmarktplätze wie Auxmoney dafür sorgen, dass bis zu 4,3 Millionen Menschen mehr Zugang zu Krediten erhalten. Damit würde sich das Potenzial für private Kredite in Deutschland um 19 bis 22 Milliarden Euro vergrößern, heißt es in der PWC-Studie. Derzeit stagniert das Privatkredit-Volumen in Deutschland bei 225 Milliarden Euro. handelsblatt
Elon Musk plant Mars-Tourismus
In einer Aufsehen erregenden Präsentation hat SpaceX-Gründer Elon Musk am Dienstag seine Pläne zur kommerziellen Eroberung des Mars vorgestellt. Seine Firma arbeitet demnach an einem Interplantaren Transportsystem (ITS), das eines Tages Flüge zum Mars zum Median-Preis eines US-Eigenheims ermöglichen soll. Das Raumschiff muss dafür praktisch zur Gänze wiederverwertbar sein. Der Treibstoff würde für den Hinflug im Erdorbit eingefüllt, für den Rückflug am Mars erzeugt. Das Raumschiff soll Platz für bis zu 100 Personen plus Cargo haben und insgesamt 300 Tonnen zum Mars befördern können. heise
Erster Tesla-Unfall in Deutschland
Ein Tesla-Elektrowagen mit „Autopilot“-Fahrassistent ist auf der Autobahn A24 auf einen Bus aufgefahren. Das System sei dabei eingeschaltet gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Von Tesla hieß es, man könne noch keine näheren Informationen zu den Umständen bestätigen. Die Autos übermitteln diverse Fahrdaten, so dass der Hersteller normalerweise weiß, ob und wie der „Autopilot“ genutzt wurde. Dabei sei der 50-jährige Tesla-Fahrer aus Brandenburg leicht verletzt worden. Die 29 Insassen des Busses blieben demnach unverletzt. faz
Arbeiten 4.0
Auch auf Regierungsebene ist die Veränderung der Arbeitswelt Thema: Arbeitsministerin Andrea Nahles wird in den kommenden Wochen ihr Weißbuch „Arbeiten 4.0“ vorstellen. Darin geht es um die Frage, wie die künftige Arbeitswelt angesichts der zunehmenden Vernetzung, Digitalisierung und Flexibilisierung aussehen soll. Wenn in Zukunft alle im Park arbeiten, braucht man dann noch klassische Büros? Und was passiert mit Bürostädten wie in Frankfurt-Niederrad? Eine Studie der Immobiliendienstleister Savills zusammen mit der Unternehmensberatung Consulting kommt zu folgendem Ergebnis: gute Erreichbarkeit mit Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten um die Ecke, Kinderbetreuung und Fitness-Angebote nicht weit entfernt. Das Büro der Zukunft muss also eine möglichst gute Infrastruktur bieten. karriere
Rosetta live
Am Freitag soll die Rosetta-Mission mit der spektakulären Landung auf dem Kometen zu Ende gehen. Warum die angestoßen wurde und wie die Bilanz der Mission ist, bespricht die #heiseshow live mit Rosetta-Flugdirektor Andrea Accomazzo. Nach der Übertragung um 12 Uhr ist das Gespräch auch als Video abzurufen. heise